Alle reden von der Krise des Kapitalismus. Wir auch!

Einladung zur Veranstaltungsreihe:

Jedes Paradigma hat ein Ende
- eine kritische Analyse des Kapitalismus -

Von Ende Oktober bis Mitte Dezember 2009 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz --> zum Programm

Während einige von einer neuen Qualität von Krisenhaftigkeit reden, sehen andere kapitalistisches Business as usual. Auf den diskursiven und materiellen Baustellen der Welt wird an hegemonialen Positionen und Strategien gearbeitet. Zeit, sich zu verständigen und Zeit, sich einzumischen…

… und wir mischen uns ein!

Zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember 2009 wollen wir in insgesamt neun Veranstaltungen den Kapitalismus einer grundlegenden Analyse unterziehen.

Zum Inhalt der Veranstaltungsreihe

Die ersten Veranstaltungen werden sich dem Thema Kapitalismus grundsätzlich annähern. Neben einer theoretischen Einordnung der Thematik, die Abhandlung seiner Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte bis in die Gegenwart, werden wir uns auch mit Kapitalismuskritik und verkürzter Kapitalismuskritik auseinandersetzen.

Kapitalismus ist überall

In unserer Gesellschaft finden wir kaum noch Lebensbereiche, welche nicht von kapitalistischen (Verwertungs- und Profit-) Prinzipien tangiert, oder sogar komplett unterworfen sind. Im Rahmen der Vortragsreihe werden wir uns mit einigen genauer beschäftigen. Wie hängen der anthropogen bedingte Klimawandel und Kapitalismus zusammen? Welche Konsequenzen ergeben sich durch eine Ökonomisierung von Bildung? Was hat Militär und Krieg mit Kapitalismus zu tun? Wie sieht Landwirtschaft in einer durchkapitalisierten Welt aus und was bedeutet das für die Ernährungssicherheit der Menschheit? Aber das sind nur einige der Fragen und Themen, die spezifischer behandelt werden.

Alternativen sind vorhanden

Grundlegend ist die Frage, welche Theorien und Praktiken den Kapitalismus ersetzen können. Aus der Fülle von kleinen und großen Ideen möchten wir drei genauer behandeln. Eines davon ist „décroissance“, ein französisches Konzept einer Gesellschaft des „Post-Wachstums“ bzw. des „Nicht-Wachstums“. Des Weiteren sollen Ideen der Vergesellschaftung in ihren verschieden Formen zur Diskussion gestellt werden. Zu guter Letzt geht es um demokratische Antworten auf die ökonomische Globalisierung. Inwiefern können Konzepte wie „inclusive citizenship“ Lösungswege für eine gerechtere Ausrichtung des kapitalistischen Systems sein bzw. zu seiner Überwindung beitragen.

Lust auf Analyse und Kritik?

Das genaue Programm, eine genauere Beschreibung zu allen Veranstaltungen und ReferentInnen, sowie den offiziellen Flyer als pdf-Version findet ihr unter der Rubrik: Vortragsreihe !