Solidarität mit den Menschen aus OA7

diskursiv erklärt sich erneut solidarisch mit den Leuten aus dem Haus-Projekt der Oberen Austraße 7. Das Projekt war eine Bereicherung für das politische und kulturelle Leben, offen für alle und vor allem für marginalisierte und finanziell schwächer gestellte Menschen.

Wir verurteilen die Räumung! Die Begründungen von Stadt und Stadtwerken betrachten wir als vorgeschobene Ausreden. die „Legalisierungsmöglichkeiten“ für das Projekt wurden von Seiten der Stadt nicht ausgeschöpft. Das zeigt den fehlenden Willen der Stadt zur Kooperation, im Gegensatz zu den Menschen aus der Oberen Austraße 7. Im Gegenteil: Durch Erteilung des Strafantrags wurde v.S.d. Stadtwerke auf die heutige fatale „Lösung“ hingewirkt. Tatsächlich fehlt es der Stadtverwaltung an Willen und offensichtlich auch an Mut, sich mit einer in dieser Stadt mittlerweile stark präsenten kritischen Masse auseinander zu setzen. Während Sondergenehmigungen aller Art für gewinnbringende Unternehmungen in dieser Stadt an der Tagesordnung sind (wie sich gerade bei den aktuell vorverlegten(!) Verhandlungen zum Zollhafen zeigt *), stehen die Ohren auf Durchzug bei einem Projekt wie der Oberen Austraße 7, wo die Stadt bei Verzicht auf eine Räumung ganze 100.000 Euro ** hätte sparen können.

Schade für die Stadt, denn die lauter werdende Kritik hat nun erst angefangen!

Siehe auch: Rede zur Freiraumdemo am 25.8.2012

* siehe hier
** Angabe aus der Mainzer Rhein Zeitung