Tatort Flughafen – Demo gegen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen

Der Frank­fur­ter Flug­ha­fen ist Ort der Ur­laub-​Rei­sen, der Heim­kehr, des Busi­ness. „Tor zur Welt“. Doch für 3098 Men­schen war er ver­gan­ge­nes Jahr End­sta­ti­on der Hoff­nung. Mit durch­schnitt­lich zehn Ab­schie­bun­gen pro Tag ist der Frank­fur­ter Flug­ha­fen Tat­ort und Tor der deutsch-​eu­ro­päi­schen Ab­schie­be­po­li­tik. Es pas­sie­ren hier per­ma­nen­te Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen, wenn Men­schen gegen ihren Wil­len zur „Heim­rei­se“ in Län­der ge­zwun­gen wer­den, wo ihnen Armut, Fol­ter oder Mord dro­hen. Ganz zu schwei­gen davon, dass ihnen das uns allen so selbst­ver­ständ­li­che Recht auf Selbst­be­stim­mung des Auf­ent­halts­or­tes kom­plett ab­ge­spro­chen wird.

Wir sind gegen diese Po­li­tik, die Men­schen il­le­ga­li­siert oder nach Ver­wert­bar­keits­kri­te­ri­en aus­grenzt. Des­halb wol­len wir am 20. Juni am Frank­fur­ter Flug­ha­fen laut­stark für ein Blei­be­recht für alle de­mons­trie­ren. Ab 18 Uhr, Ter­mi­nal 1, Be­reich B.

Nachttanzdemo Heidelberg

diskur­siv un­ter­stützte am 16.​04.​2011 in Hei­del­berg die Nacht­tanz­de­mo für ein neues Au­to­no­mes Zen­trum mit einem Mu­sik-​Wa­gen. Den Auf­ruf, un­ter­stüt­zen­de Grup­pen sowie wei­te­re Hin­ter­grund­infos unter: www.​rave-​ba­by-​ra­ve.​de

WIR STELLEN UNS QUER!
Wir stellen uns quer!
Am 1. Mai 2009 wollten NeofaschistInnen in Mainz demonstrieren. Um dies zu verhindern, haben wir uns in dem Bündins „Kein Naziaufmarsch in Mainz! Wir stellen uns quer!“ organisiert und aktiv mitgearbeitet. Durch Blockaden und Kundgebungen, an denen ca. 3000 Menschen teilnahmen, konnten die Nazis schließlich am Laufen gehindert werden. Das breit gefächerte Bündnis „Wir stellen uns quer!“ bestand aus antifaschistischen Gruppen, Gewerkschaften, Hochschulgruppen, Parteien und anderen (politischen) Initiativen.

INGELHEIM DEMOS
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Seit einigen Jahren sind wir auch an den Demonstrationen gegen den Abschiebknast in Ingelheim beteiligt. Der Abschiebeknast besteht seit 2001 und beinhaltet Platz für 150 Abschiebehäftlinge, die dort bis zu 18 Monaten wie Schwerkriminelle festgehalten werden. Regelmäßig im Sommer wird in Ingelheim gegen die Abschiebehaft als massivste Form einer legitmierten Repressions- und Abschreckungspolitik demonstriert.

SKILLS FOR ACTION

Im Gefolge von BlockG8 und Block Aid ist nach den erfolgreichen Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 ein Netzwerk von undogmatischen und bewegungsorientierten Aktionstrainer_innen entstanden: „Skills for Action“ (s4a). Diskursiv war bereits aktiv am Block Aid-Projekt beteiligt, das während den G8-Protesten zahlreiche Blockadetrainings und Aktionsworkshops in den Widerstandscamps angeboten hat. Wir sind weiterhin Teil von Skills for Action und möchten Menschen zusammenbringen, die Aktionen des Zivilen Ungehorsams als legitimes Mittel des Widerstands betrachten. Dabei ist es uns wichtig, die individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit von aktiven Menschen zu erhöhen, Ängste abzubauen, auf bereits erprobte Fähigkeiten aufzubauen und neues zu lernen. Weitere Infos zu Skills for Action unter http://skillsforaction.twoday.net/